Igel

Tipps für einen igelfreundlichen Garten

Ein igelfreundlicher Garten ist nicht nur ein Ort der Vielfalt und Schönheit, sondern auch eine Oase für unsere stacheligen Nachbarn. Wenn Sie daran interessiert sind, Ihren Garten zu einem igelfreundlichen Ort zu machen, sind Sie hier genau richtig. In diesem Artikel finden Sie  Tipps, wie Sie Ihren Garten so gestalten können, dass sich Igel dort wohlfühlen und geschützt sind.

Für einen igelfreundlichen Garten sollten Sie zunächst auf frei passierbare Durchgänge achten. Schaffen Sie zum Beispiel Hecken oder Holzzäune, die es den Igeln ermöglichen, sich frei von Garten zu Garten zu bewegen. So erhalten sie Zugang zu Nahrung und sicheren Unterschlüpfen. Darüber hinaus ist es wichtig, ruhige Gartenecken als Nistplätze und Winterquartiere einzurichten. Natürliche Behausungen wie aufgeworfenes Reisig oder dichtes Buschwerk bieten den Igeln einen geschützten Rückzugsort.

Um die Versorgung der Igel in Ihrem Garten sicherzustellen, stellen Sie Wasser- und Futterstellen bereit. Bieten Sie den Igeln frisches Wasser in flachen Schalen oder Tränken an und sorgen Sie regelmäßig für eine Reinigung und Nachfüllung. Natürliche Nahrungsquellen wie eine abwechslungsreiche Bepflanzung mit heimischen Pflanzen sind ebenfalls wichtig.

Bei der Gestaltung eines igelfreundlichen Gartens ist es entscheidend, auf den Einsatz von Chemie zu verzichten. Verwenden Sie stattdessen biologische Jauchen und ökologisch verträgliche Mittel. Ein igelfreundlicher Garten sollte zudem naturnah sein und Rückzugsorte für Insekten und Kleintiere bieten.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, in Ihrem Garten heimische Pflanzen zu bevorzugen. Diese bieten der heimischen Tierwelt eine vielfältige Nahrungsquelle und ziehen zugleich viele Insekten an. Statt eines perfekt gemähten Rasens können Sie auch eine Blumenwiese oder einen abgetrennten Teilbereich des Rasens mit höherem Gras anlegen.

Mit diesen Tipps können Sie einen igelfreundlichen Garten gestalten und dazu beitragen, dass sich die stacheligen Gartenbewohner bei Ihnen zuhause fühlen. Indem Sie für Durchgänge, Nistplätze, Wasser- und Futterstellen sowie eine naturnahe Bepflanzung sorgen und auf chemische Substanzen verzichten, schaffen Sie eine sichere Umgebung für Igel im Garten.

Durchgänge und Zugänge schaffen

Sie möchten Ihren Garten igelfreundlich gestalten? Ein wichtiger Aspekt dabei ist es, frei passierbare Durchgänge und Zugänge zu schaffen. Igel sind neugierige Tiere, die gerne von Garten zu Garten wandern, um Nahrung und Unterschlupf zu finden. Indem Sie offene Durchgänge in Form von Hecken oder Holzzäunen zu den Nachbargrundstücken oder angrenzenden Grünflächen schaffen, ermöglichen Sie den Igeln, sich frei in Ihrem Garten und den angrenzenden Bereichen zu bewegen.

Ein igelfreundlicher Garten bietet den Igeln nicht nur Nahrung, sondern auch ausreichend Platz für ihre Aktivitäten. Durch eine durchgängige Verbindung zu anderen Gärten oder Grünflächen können sich die Igel sicher und frei bewegen.

Vorteile von Durchgängen und Zugängen im igelfreundlichen Garten
1. Erleichtert Igel Zugang zu Nahrung und Unterschlupf
2. Fördert die natürliche Wanderung von Igeln zwischen Gärten
3. Unterstützt den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts
4. Verbessert die Lebensbedingungen für Igel im Garten
5. Steigert die Artenvielfalt und das ökologische Bewusstsein

Mit frei passierbaren Durchgängen und Zugängen in Ihrem igelfreundlichen Garten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Förderung von Igelpopulationen. Nehmen Sie Rücksicht auf diese faszinierenden Tiere und schaffen Sie ihnen optimale Bedingungen, um sich in Ihrem Garten wohlzufühlen.

Nistplätze und Winterquartiere einrichten

Richten Sie ruhige Gartenecken als Nistplätze und Winterquartiere für Igel ein. Igel benötigen sichere und geschützte Plätze, um ihren Winterschlaf zu halten oder ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Natürliche Behausungen aus aufgeworfenem Reisig, dichtem Buschwerk, Holz oder Laub bieten ideale Unterschlüpfe für Igel. Lassen Sie daher in Ihrem igelfreundlichen Garten einen Bereich unkultiviert und achten Sie darauf, dass dort über den Winter Laub und Gehölzschnitt liegen bleiben können.

Wasser- und Futterstellen bereitstellen

Um einen igelfreundlichen Garten zu schaffen, ist es wichtig, igelfreundliche Wasser- und Futterstellen bereitzustellen. Frisches Wasser in flachen Schalen oder Tränken ist eine lebenswichtige Ressource für die stacheligen Gartenbesucher. Stellen Sie sicher, dass diese Wasserstellen regelmäßig gereinigt und mit frischem Wasser befüllt werden.

Bei der Fütterung von Igeln ist es jedoch wichtig, bestimmte Lebensmittel zu vermeiden. Verzichten Sie auf das Anbieten von Kuhmilch, da diese für Igel gefährlich sein kann. Stattdessen können Sie spezielles igelfreundliches Futter in Ihrem Garten anbieten oder geeignete Nahrungsquellen fördern.

Um natürliche Nahrungsquellen für Igel zu schaffen, sollten Sie eine abwechslungsreiche Bepflanzung mit heimischen Pflanzen in Ihrem Garten fördern. Heimische Pflanzen bieten nicht nur den Igeln, sondern auch vielen Insekten und anderen Kleintieren ein Nahrungsangebot. Pflanzen Sie zum Beispiel blühende Stauden, welche reich an Nektar und Pollen sind. Dies lockt nicht nur Bestäuber an, sondern auch die Igelmahlzeiten.

Wasser- und Futterstellen im igelfreundlichen Garten Tipps
Igel-Wasserschale – Stellen Sie eine flache Schale mit frischem Wasser auf
– Regelmäßig reinigen und mit frischem Wasser befüllen
Igel-Futterstelle – Vermeiden Sie Kuhmilch als Futter
– Bieten Sie spezielles igelfreundliches Futter an oder fördern Sie natürliche Nahrungsquellen im Garten

Denken Sie daran, dass die Bereitstellung von Wasser und Futter für Igel vor allem im Sommer wichtig ist, wenn die natürlichen Ressourcen knapp werden können. Achten Sie darauf, dass die Wasser- und Futterstellen gut erreichbar und geschützt sind, um den Igeln eine sichere und gemütliche Umgebung zu bieten.

Verzicht auf Chemie

Im igelfreundlichen Garten ist es wichtig, auf den Einsatz von Chemie zu verzichten. Chemische Spritzmittel und Unkrautvernichtungsmittel können für Igel schädlich sein und ihre Lebensgrundlage gefährden. Stattdessen sollten Sie biologische Jauchen und ökologisch verträgliche Mittel nutzen, um Ihre Pflanzen zu pflegen und Schädlinge zu bekämpfen.

Ein chemiefreier Garten ist nicht nur gut für die Igel, sondern auch für andere Kleintiere und Insekten, die Ihren Garten besuchen. Ein igelfreundlicher Garten sollte immer naturnah gestaltet sein und Rückzugsorte für diese Tiere bieten. Lassen Sie einige Samenstände stehen, um den Tieren Nahrung und Schutz zu bieten. Schneiden Sie Pflanzen erst im Frühjahr zurück, um über den Winter Unterschlupf und Nahrung für Tiere zu erhalten.

Vermeiden Sie auch den Einsatz von lauten Geräten wie Laubbläsern, um die Tiere nicht zu stören. Diese lauten Geräusche können die Tiere verschrecken und ihren Lebensraum belasten.

Bepflanzung mit heimischen Pflanzen

In Ihrem igelfreundlichen Garten sollten Sie bevorzugt heimische Stauden und Gehölze pflanzen. Diese bieten den Igeln wichtige Nahrungsquellen und dienen als sichere Unterschlüpfe. Im Gegensatz dazu sind exotische Pflanzen oft nährstoffarm und bieten der heimischen Tierwelt wenig Nutzen. Eine abwechslungsreiche Bepflanzung mit großer Artenvielfalt lockt nicht nur Igel, sondern auch viele Insekten in Ihren Garten.

Setzen Sie am besten auf heimische Hecken aus dornigen Gehölzen wie Kornelkirsche, Schneeball oder Hagebutte. Diese bieten den Igeln Schutz vor Feinden und gleichzeitig Nahrung in Form von Beeren. Verzichten Sie auf einen perfekt gemähten Rasen und lassen Sie stattdessen eine Blumenwiese oder einen abgetrennten Teilbereich des Rasens wachsen. Hier können sich Wildblumen und Gräser entfalten, die vielen Insekten als Lebensraum dienen.

Indem Sie in Ihrem igelfreundlichen Garten auf heimische Pflanzen setzen, fördern Sie die Artenvielfalt und schaffen ein harmonisches Ökosystem. Gleichzeitig bieten Sie Igeln und anderen Tieren einen naturnahen Lebensraum, in dem sie sich wohlfühlen und ihren Beitrag zur biologischen Vielfalt leisten können.

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